RWJanuarStreak

Der Januar ist um und damit auch der JanuarStreak welcher vom Laufmagazin Runner’s World in’s Leben gerufen wurde. Aber erstmal zum Anfang. Was genau ist eigentlich Streakrunning?

Streakrunning ist ein Trend aus Amerika, hier gibt es sogar eine offizielle Streak-Run-Vereinigung und es gibt klare Regeln. Streak heißt soviel wie Serie zu deutsch übersetzt. Als Streak-Runner kann sich ein Läufer betiteln,  der jeden einzelnen Tag läuft. Nur ein lauffreier Tag beendet den Streak bereits . Ein Lauf muss dabei mindestens 1 Meile, also 1,6 Kilometer lang sein. Den Rekord für den längsten Streak hält Ron Hill, der unglaubliche 52 Jahre und 39 Tage jeden Tag mindestens eine Meile lief.

Ich habe mich in dieser Challenge sehr gut aufgehoben, wenngleich ich sagen muss, froh zu sein, dass jetzt Februar ist. Aber dazu später mehr.

Jeden Tag laufen. Das klang anfänglich sehr verlockend, liebe ich ja das was ich in der freien Natur so häufig wie möglich auf die Beine stelle. So bin ich vor oder nach der Arbeit meist kurze Läufe, oft sogar nur die Mindeststrecke von 1,6km gelaufen. Am freien Tag und am Wochenende habe ich dann einen Longrun eingebaut.

So habe ich im Januar jede Woche mindestens 36km und in einer Woche sogar 48km hinter mich gebracht. Den gesamten Januar bringt es auf 186km – eine Distanz für die ich im vergangenen Jahr mindestens 2,5 Monate gebraucht habe.

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Natürlich geht mit so einer Challenge auch eine unfassbar große Motivation einher. In den sozialen Netzwerken zu sehen, wie viele sich daran beteiligen zieht einen immer wieder nach draußen um dabei zu sein. Dazu noch das Lob und den Respekt anderer Läufer beim wöchentlichen Gruppenlauf. Balsam für die Seele. 🙂

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So sah meine Timeline im Januar aus.

Warum ich trotzdem nicht weitermache mit dem StreakRunning? Es bleibt viel Zeit auf der Strecke und ich bin kein Freund von kurzen Läufen. Außerdem möchte ich mich von jetzt an voll auf mein Training für die HM-Distanz in Berlin konzentrieren und natürlich auch auf mein großes Ziel Marathon in Frankfurt.

Gerade eben aber habe ich von einer neuen Idee der Runner’s World gelesen. Schaut mal hier. Für jeden gelaufenen Kilometer 10 Cent sammeln und die Summe am Ende vom Februar an eine Organisation zu spenden die man gerne unterstützt finde ich eine großartige Idee und ich bin dabei. Unter dem Hashtag #RW10c1kCharityFebruar können alle Teilnehmer ihre Fortschritte zeigen. Da freue ich mich schon wieder auf tolle Bilder und Geschichten. Wo meine Spende hingeht dürft ihr auf meiner Facebook Seite entscheiden. Eine Umfrage werde ich im Laufe des Monats erstellen.

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